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Peter Weißkirch of Frankfurt on the river Main in Germany was captain (Hauptmann) of the fencers guid called the Marxbrüder, Brotherhood of Saint Mark (Brüderschaft unserer lieben Jungfrau Marien und des Himmelsfürsten St. Marxen (St.-Markus-Brüder or Marxbrüder ) in the year 1493, elected in autumn 1492 (see The Marxbrüder captains from the Cod.I.6.2o.5).This man was not a sporting gentlemen but a soldiers captain as well, capable of fighting and leading men into war.

As the Captain of the “laufenden Gesellen” or “Fussknechte” – soldiers on foot – is noted from 1488 until 1500 “Meister Peter von Weißkirchen Schirrmeister” or “Peter Schirrmeister” in Frankfurt, Main (1).

The following dates of history are not perfectly accurate, they are copies from older chronicles made in the 17th and 18th century. Johann Maximilian zum Jungen (1596, † 1649.), the well situated Mayor of Frankfurt collected 5000 books and was interested in creating chronicles of the patrician families of his city. From his library later authors took their knowledge for their books.

1488

Eduard Ziehen (1896-1945) was a Historian interested in the regional history around Frankfurt am Main. He wrote some books from 1926 until 1940. In his book “Mittelrhein und Reich im Zeitalter der Reichsreform, 1356-1504” from 1934 he reported from the campaign of Frankfurt against Flandern. In 1486 Maximilian was elected as King of the Romans (Rex Romanorum) in Frankfurt at his father’s initiative. Two years later (5th Feb. 1488) he was imprisoned in Bruges, Flanders. His father Friedrich was calling for the support in his empire. Frankfurt sent troops at the beginning of May 1488 lead by Peter Weißkirch who reported of the slaughter. With the Frankfurt army there are noblemen of the region like Conrad von Darmstadt, Johann von Riffenberg who fought for money  (4 florin with or  9 florin without provisions) and for the emperor. On the 16th May 1488 the emperor Max was released. But the war did not really end on that day. The following is a transcription of the book of Eduard Ziehen on this war.

Noch schlimmer sollte es im Jahr 1488 werden. Die selbstbewußte Bürgerschaft von Brügge nahm Maximilian, den neugewählten deutschen König, gefangen. Sofort bot der Kaiser das Reich zum Feldzug gegen Flandern auf. Schwer genug fiel es der Stadt, sich gehorsam zu halten; Doch konnte man hinter anderen weniger ausgezeichneten Städten nicht zurückbleiben. So sandte der Rat 20 Reisige und 120 Fußknechte zum Reichsheer. Im “Reysebuche” sind die neuen schweren Kosten aufgezeichnet.
Die Berichte des Söldnerführers Peter Weißkirch an den Rat geben ein farbiges Bild von den verlustreichen Kämpfen: das unglückliche Land wurde furchtbar verheert bei Nieuport und Dünkirchen focht auch das Frankfurter Aufgebot gegen die vlämischen „Bauern”, die sich in ihren festen Dorfkirchen bis zum letzten Mann verteidigten.

1499

On May 26th 1499 the city of Frankfurt sent an army against the swiss. Peter Weißkirch is the captain of the footsoldiers. He will get 12 Gulden for every month during the campain. The following is the transcription of the Annalibus of Johann Maximilian zum Jungen  (2).

Montag nach Trinitatis ist Friederich von Felse, Hauptmann, mit samt den reisigen Dienern , auch Peter Weißkirch. Fußknechthauptmann, mit den Fußknechten, so der Rath angenommen, und in den Zug wider die Schweitzer ausgefertiget, um zehen Uhr Vormittag in wohlgeschickter Ordnung ausgezogen, hatten ihr Monster auf dem Platz vorm Römer, hatten zwey Heerwägen mit Gezelten und Laden, vor jeglichem Wagen vier Pferd, sodann 2. Karne, darauf jeglichem eine halbe Schlang Büchs, und vor jeglichem Karn ein Pferd gangen, darnach die Reisigen, darnach die Fußknecht, der Reisigen seynd ohngefehr 15 zusammen, der Fußknecht ohne Hautpmann, Fendrich, Webel, Pfeiffer, und Trommelschlager auch Scherer, und 70. Personen gewesen.
Einem Reisigen gemeinen Reuter den Monat 9. Gulden gedingt worden, und hat der Rath ihnen vor Harnisch und Pferd gestanden, dem Hauptmann aber über die Reisigen hat man uff jedes Pferd Monathlich 12. Gulden geben, deren er sechs gehalten, und ihm auch vor Pferd und Harnisch gestanden.
Den Fußknechten hat man Monathlich 4. Fl. an Gold, Rheinischer Franckfurter Währung geben, dem Hauptmann doppel Sold, dem Fähndrich, Webel Pfeiffer und Trommelschlager, jeden 6. fl.
 
Books used for this article:
(1) Kommentar zur “Frankfurter Dirigierrolle” und zum “Frankfurter Passionsspiel”, Klaus Wolf, Niemeyer, 2002 
(2) “Beschreibung des gegenwärtigen Zustands der freien Reichs-, Wahl- und Handelsstadt Franckfurt a. M”, Johann Bernhard Müller, 1747.